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Orientierungstauchen

Orientierungstauchen ist eine Wettkampfsportart, die Elemente des Orientierungslaufs und des Flossenschwimmens vereint. Sie verlangt vom Taucher sowohl technisches Verständnis, koordinative als auch konditionelle Fähigkeiten.

Mit Drucklufttauchflasche, Kompass, Entfernungs- –und Tiefenmesser werden die nach ihren spezifischen Anforderungen benannten Wettkampfdisziplinen ( M, Stern, 5-Punkte, Monk und Mannschaftswettbewerb ) in Seen ausgetragen. Vervollständigt wird die Ausrüstung durch eine Sicherheitsboje, die mit einer reißfesten Leine am Körper verbunden ist. Diese Schleppboje, zeigt zum einen an der Wasseroberfläche den jeweiligen Standort des Sportlers, zum andern dient sie seiner persönlichen Sicherheit. Wie beim Flossenschwimmen verleihen handelsübliche Gummiflossen oder Monoflossen mit einem Flossenblatt aus Fiberglas dem Sportler den erforderlichen Vortrieb.

Auf seinem Weg über den jeweiligen Wettkampfparcours begleitet ihn ein Ruderboot, in dem ein Kampfrichter den korrekten Ablauf überwacht. Der Fünf-Punkte, sowie der M – Wettbewerb unterscheiden sich grundsätzlich in ihrem Anforderungsprofil (siehe nachfolgende Beschreibung). Die Wettbewerbe wie Stern, Mannschaft, sowie die Mannschaftsorientierung nach Karte, entsprechen in ihrem Anforderungsprofil einer Mischung von Inhalten der Wettbewerbe „5- Punkte, -und M“. Die Orientierungspunkte sind mit Gewichten am Grund befestigt. Die Wettkämpfer, Trainer und Betreuer haben zwei Stunden vor dem Start Gelegenheit, von Land aus alle Punkte einzumessen, Kurse (Richtungen) und Entfernungen zu berechnen. Vom Start weg taucht der Sportler der Reihe nach ( 1,2,3,4,5 ) alle Orientierungspunkte an. Er bewegt diese durch Drehen, und weist damit nach, dass er den jeweiligen Punkt gefunden hat.